Weniger Rohstoffimporte dank Erneuerbaren Energien

Die Energieversorgung in Deutschland fußt heute noch überwiegend auf Brennstoffeinfuhren: Im Jahr 2012 mussten zur Deckung des Bedarfs an Erdgas und Steinkohle 86 Prozent bzw. 81 Prozent importiert werden. Beim Mineralöl ist Deutschland zu 98 Prozent auf Einfuhren angewiesen. Uran wird sogar zu 100 Prozent importiert. Deutschland ist massiv abhängig von wenigen Staaten mit großen Rohstoffvorkommen. So stammten beispielsweise 2012 mehr als 37 Prozent der deutschen Rohöleinfuhren aus Russland.

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Der Ausbau Erneuerbarer Energien bedeutet, die Abhängigkeit von Rohstoffimporten und von schwankenden Preisen zu verringern. Denn gemeinsam sind Wind- und Sonnenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie unerschöpflich und stehen hierzulande zur Verfügung. Während Erneuerbare Energien die Wirtschaftskraft stärken, entzieht uns die Einfuhr fossiler Ressourcen Mittel. So stiegen die Importkosten für Erdöl und Erdgas, Steinkohle und Uran 2012 noch einmal sprunghaft auf mehr als 101 Milliarden. Hingegen konnten die Erneuerbaren im selben Jahr bei einem Anteil von 12,7 Prozent am Endenergieverbrauch Energieimporte im Wert von rund 10 Milliarden Euro vermeiden.

Kategorie erneuerbare Energien