Unabhängigkeit von Energieimporten möglich

Unabhängigkeit von Energieimporten möglich. „Völlig falsch wäre es, sich die Unabhängigkeit von russischem Gas durch Experimente wie Fracking oder den Rückgriff auf die Kohle zu erkaufen. Wir können unsere Abhängigkeit von Rohstoffimporten durchaus über eine Beschleunigung der Energiewende senken.

Dafür braucht es vor allem einen aktiven Vorstoß der Bundesregierung für ein neues Strommarktdesign. Nur ein fairer Markt kann Anreize für neue Kapazitäten jenseits fossiler Energieträger schaffen“, so der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, angesichts der durch den polnischen Ministerpräsident Donald Tusk angestoßenen Debatte um den Aufbau einer europäischen Energieunion.

„Innerhalb weniger Jahre haben die Erneuerbaren Energien einen Anteil von 25 Prozent am Strommarkt erreicht. Wind war und ist mit bald 10 Prozent der preiswerte Leistungsträger dieser Entwicklung. Die Energiewende bringt es mit sich, dass auch bei Wärme und Mobilität neben einer dringend erforderlichen Effizienzsteigerung, Strom immer wichtiger wird. Elektromobilität kann zum Beispiel helfen, in verbrauchsarmen Zeiten Strom zu nutzen.

Fest steht: Der künftige europäische Energiemarkt wird Erneuerbar sein. Es wäre falsch und auch zu teuer jetzt noch in fossile Energien zu investieren. Erneuerbare Energien machen Europa unabhängiger von Importen. Zudem sorgen sie für regionale Wertschöpfung und tragen dazu bei, dass sich die europäischen CO2-Minderungsziele auch erreichen lassen.
Statt Vorschlägen hinterherzulaufen, die in die Vergangenheit weisen, sollten wir mutig an den Ausbau der Erneuerbaren Energien gehen. Deshalb sollte die Bundesregierung Maßnahmen, die den Ausbau Erneuerbarer Energien begrenzen, nochmals auf den Prüfstand stellen. Ausbaudeckel und restriktive Abstandsreglungen weisen deutlich in die falsche Richtung.“

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