Photovoltaik-Einspeisemanagement: Nachrüstpflicht bis Jahresende

Die Übergangsfrist für die Befreiung vom Einspeisemanagement für zahlreiche Photovoltaik-Anlagen läuft in Kürze ab. Betroffen sind Solarstromanlagen mit einer Leistung von mehr als 30 und bis maximal 100 Kilowatt, die in den Jahren 2009, 2010 und 2011 in Betrieb genommen wurden. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) weist die rund 70.000 Betreiber dieser Solarstromanlagen darauf hin, dass sie bis spätestens 1. Januar 2014 die gesetzlichen Anforderungen des Einspeisemanagements erfüllen müssen.

betroffene Anlagenbauer sollen sich rechtzeitig damit befassen

Der BSW-Solar empfiehlt betroffene Anlagenbetreiber, sich rechtzeitig mit dem Thema zu befassen. „Von der Bestellung bis zum Einbau können leicht mehrere Wochen vergehen. Wenn die fristgerechte Umsetzung scheitert, wird die Einspeisevergütung auf Null reduziert“, warnt BSW- Solar Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Auch kleinere Anlagen können betroffen sein

Der BSW-Solar weist darauf hin, dass auch vermeintlich kleinere Anlagen unter die Nachrüstpflicht fallen können. Dieser Fall tritt ein, wenn mehrere PV-Anlagen zu einer großen zusammengefasst werden. Das kann passieren, wenn sich mehrere Anlagen auf demselben Grundstück oder in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden und innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen worden sind.

Mehr Informationen zum Einspeisemanagement bekommen Sie unter: http://www.solarwirtschaft.de/einspeisemanagement.html

Die Nachrüstpflicht leitet sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab. Es sieht vor, dass die Anlagenbetreiber selbst zuständig sind für die Nachrüstung der PV-Anlagen und dementsprechend die Kosten tragen müssen.

Pressekontakte
David Wedepohl
Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
Friedrichstraße 78
10117 Berlin
Telefon: 030 / 29 777 88-30
wedepohl@bsw-solar.de
www.bsw-solar.de

Kategorie Allgemein