Erneuerbare Energien: Neues Leben für ländliche Räume

Erneuerbare Energien bedueten neues Leben für ländliche Räume. Im ganzen Land nutzen Kommunen und ihre Bürger Sonne, Wind, Biomasse, Wasser und Erdwärme zur Bereitstellung umweltfreundlicher Energie – schon heute und künftig noch sehr viel mehr. Wind, Sonne, Bioenergie und Co. werden vor allem auf dem Lande erzeugt. Dort ist die Bevölkerung häufig am Ausbau der Erneuerbaren aktiv beteiligt, sei es durch Solaranlagen auf dem eigenen Dach, in Bürgerwindparks oder Energiegenossenschaften. Wie eine Studie des Klaus Novy-Instituts (KNI) ergab, haben Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg bezogen auf die Einwohnerzahl die höchste Dichte an Energiegenossenschaften, gefolgt von Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Tragend für diese Entwicklung sind ländliche Räume in den Bundesländern mit einer deutlich unterdurchschnittlichen Bevölkerungsdichte.

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Viele ländliche Regionen sind von Abwanderung betroffen. Erneuerbare Energien können hier eine Gegenbewegung in Gang setzen. Gemeinden, Städte und ganze Regionen sind zu Vorreitern der Energiewende geworden. Mit ihren Wind- und Solarparks, Biomasse- und Geothermieanlagen an vielen verschiedenen Standorten ersetzen sie zunehmend die wenigen konventionellen Großkraftwerke.

Die Energieversorgung der Zukunft wird dezentral

Wichtige Akteure für die Energiewende in ländlichen Regionen sind die Landwirte. Viele von ihnen haben sich durch die Nutzung Erneuerbarer Energien ein zweites Standbein geschaffen. In einer von starken Preisschwankungen betroffenen Agrarwelt schafft dies ein wirtschaftliches Gegengewicht.

Quelle:
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