Erneuerbare Energie: Aktiver Umweltschützer

Erneuerbare Energien sind nicht nur klimafreundlich, sondern sind auch aktive Umweltschützer, weil sie Lebensräume bewahren. Erneuerbare Energien vermeiden die Zerstörung von Naturräumen, denn sie verbrennen beim Anlagenbetrieb keine fossilen Energieträger wie Kohle, Erdöl oder Erdgas.

Für die Ausbeutung von Braun- und Steinkohlevorkommen im Tagebau werden ganze Landschaften bis hin zu Bergkuppen abgetragen, mit schwerwiegenden Folgen für das Ökosystem. Durch das Abtragen von Erdschichten werden Lebensräume für Tiere und Pflanzen unwiederbringlich zerstört und der Grundwasserspiegel abgesenkt, was sich wiederum auf den Wasserhaushalt der gesamten Umgebung auswirkt. Zusätzlich setzen Tagebaue große Mengen von gesundheitsschädlichem Feinstaub frei.

Massive Eingriffe in Natur- und Landschaftsräume

Bei der Förderung von Erdöl können große Schadstoffmengen in die Umwelt gelangen, nicht nur bei Katastrophen wie der Havarie von Tankern. Schwere Umweltfolgen haben zudem neuartige Abbaumethoden wie das Fracking von Erdgas mit dem Einsatz von Chemikalien und die Ausbeutung von Ölsandvorkommen mit ihren massiven Eingriffen in Natur- und Landschaftsräume.

Die Nutzung von Erneuerbare Energien hingegen hat 2012 in Deutschland über 40 Millionen Tonnen Braun- und Steinkohle, mehr als 12 Milliarden Kubikmeter Erdgas sowie mehr als 8 Milliarden Liter an fossilen Ölen und Kraftstoffen als Energieträger ersetzt.

Kategorie erneuerbare Energien